Tipps zur Gestaltung des Badezimmers

Das Badezimmer ist mehr als nur ein funktionaler Raum, vielmehr sollte man sich darin wohlfühlen. Daher sollte man bei Ausbau und Gestaltung des Badezimmers nicht sparen, sondern daran gehen, die eigenen kreativen Ideen umzusetzen. Ob viel oder wenig Raum zur Verfügung steht, ob es ein Standardbad oder ein hochmodern ausgestattetes Wellness-Bad werden soll, in allen Fällen sollte man Boden, Wände und Einrichtung gut aufeinander abstimmen, so dass sich eine harmonische Gesamtkonzeption ergibt.

In jedem Fall sollte man sich rechtzeitig einen Überblick über moderne Ausstattungsmöglichkeiten für das Bad informieren, damit diese später in Form, Farbe und Größe mit der Ausgestaltung des Raumes harmonieren. Badmöbel sollten zugleich formschön und funktional sein. Wichtig ist es hier, die richtige Größe zu finden, damit der Platz im Bad optimal ausgenutzt wird und genug Bewegungsfreiheit bleibt. Dusche, Badewanne und Sanitärbereich sollten gut geplant werden. Auch hier gilt es, den vorhandenen Raum optimal auszunutzen. Dusche, Badewanne und Waschbecken sollten mit modernen Armaturen versehen werden, die eine sparsame und komfortable Nutzung mit ansprechendem Design verbinden. Wer sein Bad vorausschauend einrichtet, denkt daran, es gleich seniorengerecht zu gestalten und sorgt für einen barrierefreien Zugang.

Gerade in den sogenannten Barfussbereichen sorgen Holzböden für Wellness Ambiente und Lebensqualität. Die weit verbreitete Meinung, dass Parkettböden für Bäder gänzlich ungeeignet seien, ist als überspitzt anzusehen. Grundsätzlich gilt, dass sich bei einer einer Luftfeuchtigkeit um die 70% und durchschnittlichen Raumtemperaturen von 20-22°C ein gut versiegelter Parkettboden ebenso gut hält wie andere Böden - professionell Verlegung (gut abgedichtet, 100% bodenverklebt), normale Nutzung (=nicht ununterbrochen) des Bades und kontinuierliche Pflege vorausgesetzt. Hierzu zählt unter anderem eine regelmässige Behandlung mit Öl oder Wachs. Beim Reinigen muss zudem darauf geachtet werden, dass die imprägnierenden Beläge aus Öl Wachs und die Dichtungsmasse in den Fugen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden dürfen, weswegen hier Spezialprodukte in jedem Fall den Vorzug gegenüber herkömmlichen scharfen Putzmitteln für Bad und Küche erhalten sollten. Was die Wahl des Holzes angeht, finden unter den einheimischen Hölzern unter anderem Nussbaum und Räuchereiche oft in für Bädern Verwendung, Buche gilt dagegen als ungeeignet. Wird an alles gedacht und werde bei Verlegung und Pflege nicht an der falschen Stelle gespart, verwandelt kaum ein Gestaltungselement das Bad so schnell in eine Wellnessoase wie ein Parkettboden.

Helle und freundliche Farben sollten das Bad prägen. Eine LED-Beleuchtung mit einzelnen Lichtspots rückt das Bad auch bei Dunkelheit ins richtige Licht. Boden und Wände zu fliesen ist praktisch und hat Vorteile bei der Pflege des Bades. Es gibt eine große Auswahl an schönen und robusten Badfliesen. Die Fliesen bieten die Gelegenheit, geschmackvolle Farben mit spannenden Motiven zu kombinieren. Noch etwas ungewöhnlich, aber eine interessante Alternative ist das Verlegen von wasserfestem Parkett. Mittlerweile gibt es spezielle Parkettvarianten, die auch im Feuchtbereich verlegt werden können. Kleine Accessoires runden das Gesamtbild ab. So sollte man auch bei eher unscheinbaren Gebrauchsgegenständen wie Seifenspender, Handtuchhalter oder auch Abfallbehälter auf einheitliches und geschmackvolles Design achten. Gerade Kleinigkeiten sind in der Lage, dem Badezimmer eine ganz besondere Note zu verleihen.