Haarentfernung

Wenn Haare nicht an der richtigen Stelle – nämlich auf dem Kopf – sprießen, ist das nicht nur lästig, sondern teilweise auch recht unästhetisch. Was in den 60er und 70er Jahren noch akzeptiert wurde – der Brustpelz bei Männern und die Haarbüschel unter den Armen bei Frauen – wird heute als doch eher unschön empfunden. Doch was hilft gegen die unerwünschte Haarpracht? Im Folgenden werde ich alle gängigen Methoden zur Haarentfernung kurz für euch beschreiben. Täglich rasieren ist mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und morgens nicht jedermanns Sache. Wer auf andere Methoden allerdings empfindlich reagiert, weil die Haut rote Flecken zeigt, sollte sich wohl mit dem Rasieren anfreunden. Wichtig ist, die Klinge regelmäßig zu wechseln, damit diese stets scharf ist und die Haare glatt abschneidet. Andernfalls wird die Haut gereizt und es bleiben kleine Stoppelchen übrig.

Eine andere Methode der Haarentfernung besteht im Wachsen, entweder mit Kalt- oder mit Heißwachs. Diese Methode ist sehr effektiv, wenn auch an einigen Körperstellen recht schmerzhaft. Dafür muss nur alle paar Wochen nachbehandelt werden. Das Wachsen kann selbst oder in einem Kosmetikstudio vorgenommen werden. Ähnlich wie das Wachsen funktioniert das Epilieren, wobei die Haare ganz dicht über der Wurzel abgerissen werden. Mit Hilfe eines Epilierers ist es so möglich, Haare ab einer Länge von rund einem Millimeter zu erfassen. Mit der Wurzel werden die Haare aber nicht ausgerissen, das heißt, sie wachsen immer wieder nach. Allerdings lässt der Wuchs nach einigen Behandlungen deutlich nach.

Wer es bei der Haarentfernung möglichst einfach und bequem haben möchte, greift am besten zur Chemie. Enthaarungscremes werden einfach auf die gewünschten Stellen aufgetragen. Sie müssen eine bestimmte Zeit einwirken und werden dann abgespült. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Haut ist glatt – zumindest für einen Tag. Danach sind die ersten Spitzen der Härchen schon wieder zu sehen. Diese Methode eignet sich auch nicht für Menschen mit sehr empfindlicher Haut. Zuletzt sei die Haarentfernung per Laser genannt, bei der die Haare an der Wurzel verödet werden. Diese Methode ist dauerhaft, allerdings recht kostenintensiv. Sie wird nicht von den Krankenkassen getragen.